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Wichtige Termine


Workshop zu Sprachtechnologie und texttechnologischen Methoden im E-Learning

Programm

Hier finden Sie das Programm des Workshops.

Call for Papers

Der Workshop "Sprachtechnologie und texttechnologischen Methoden im E-Learning" möchte Forscher diverser Forschungsdisziplinen zusammenbringen. Willkommen sind Beiträge, die sich mit der Generierung, Modellierung oder dem Retrieval flexibler Lernobjekte, Lernszenarios oder Lernsequenzen beschäftigen, aber auch Beiträge, die sich im Zusammenhang mit den folgenden Forschungsbereichen mit E-Learning als Forschungsfrage beschäftigen:

  • ICALL
  • NLP-Methoden in E-Learning-Anwendungen (z.B. Assessment und Feedback, Generierung von Inhalten, Tests, Glossaren o.ä.)
  • Ontologien im E-Learning
  • Linguistische Korpora als Ressource für E-Learning
  • Nutzer-generierte Inhalte im E-Learning

Thema

E-Learning hat in den letzten 10 Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen, nicht nur im universitären, sondern erst recht auch im außeruniversitären Bereich. Während die erste Dekade bestimmt war von der Entwicklung von Lernplattformen und Inhalten, stand im Fokus der letzten fünf Jahre vor allem die Forschung zu didaktischen Aspekten. Dabei ging es darum, das durch Technologien gestützte und erweiterte Lernen in der Forschung zum Lernen im Allgemeinen zu verorten.

Aus diesen Gründen wurden oft vor allem die Informatik und Didaktik als akademische Disziplinen betrachtet, die die Innovation im E-Learning-Bereich vorantreiben. Tatsächlich spielen jedoch auch Computerlinguistik und Texttechnologie eine zentrale Rolle. Forschungsaktivitäten beider Disziplinen im Zusammenhang mit E-Learning sind beispielsweise CALL, ICALL, NLP-basierte Methoden in E-Learning-Anwendungen, außerdem der Einsatz linguistischer Korpora im E-Learning sowie E-Learning-bezogene Standards und Spezifikationen (z.B. IEEE LOM, SCORM, IMS Learning Design). Obwohl die Forschung in diesen Bereichen oft unabhängig voneinander ist, teilen sie sich doch zwei globale Aufgaben: 1. Die Implementierung adaptiven und personalisierten Lernens, 2. die maschinelle Generierung und das Retrieval von Lernobjekten, Tests, Glossaren, o.ä. Die erste Aufgabe wird entweder im Rahmen von ICALL und NLP verfolgt (Computerlinguistik und Informatik) oder durch die Anwendung von Standards und Spezifikationen wie SCORM, IMS Simple Sequencing oder IMS Learning Design (Texttechnologie). Im Hinblick auf die zweite Aufgabe beziehen sich Computerlinguisten häufig auf maschinelle Lernverfahren oder statistische Methoden, während die Texttechnologie oft einen Schritt vorher ansetzt: bei der Modellierung nachhaltiger Lerninhalte mittels texttechnologischer Methoden und Werkzeuge (wie Markup Sprachen, offene Korpora oder Nutzer-generierte Inhalte), die auf Basis der Informationen, die über ihre Annotation zur Verfügung stehen, automatisch gefunden und rekombiniert werden können.

Wichtige Termine

  • Abgabetermin für Einreichungen (als erweiterter Abstract oder "full paper"): 23.05.2010
  • Benachrichtigung über die Annahme: 06.07.2010
  • Workshop: 08.09.2010
  • Einsendung der druckfertigen Beiträge: 16.10.2010

Organisation

  • Maik Stührenberg
  • Maja Bärenfänger

Programmkomitee

  • Delphine Bernhard (LIMSI-CNRS, Orsay, France)
  • Lothar Lemnitzer (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften)
  • Henning Lobin (Universität Gießen)
  • Cerstin Mahlow (Universität Zürich)
  • Michael Piotrowski (Universität Zürich)
  • Fridolin Wild (Open University)
  • Magdalena Wolska (Universität des Saarlands, Saarbrücken)

Eingeladene Vorträge

  • Iryna Gurevych (TU Darmstadt)
  • Erik Duval (Katholieke Universiteit Leuven)

Einreichungen

Beiträge sollten in Form erweiterter Abstracts (nicht länger als 4 Seiten inklusive Literatur und Abbildungen) eingereicht werden. Da die Begutachtung anonym erfolgt, sollte die Einreichung weder Name des Autors noch Affiliation noch andere Hinweise auf die Identität des Autors enthalten. Jede Einreichung wird von mindestens zwei Mitgliedern des Programmkomitees begutachtet.

Die Workshop-Sprachen sind Englisch und Deutsch. Wir befürworten die Einreichung von Beiträgen in Englisch. Einreichungen können bis zum 23. Mai via EasyChair getätigt werden.

Angenommene Beiträge werden als "full paper" (nicht länger als 10 Seiten) in einer Sonderausgabe des Journal for Language Technology and Computational Linguistics (JLCL) publiziert. Druckfertige Beiträge müssen bis zum 16. Oktober 2010 eingereicht werden.Stylesheets und Vorlagen für LaTeX and Word finden Sie hier.

Wenn Sie weitere Informationen benötigen, können Sie gerne Maja Bärenfänger (maja.baerenfaenger(at)germanistik.uni-giessen.de) oder Maik Stührenberg (maik.stuehrenberg(at)uni-bielefeld.de) kontaktieren.

Wichtiger Hinweis

Autoren von angenommenen Beiträgen müssen sich als Teilnehmer der KONVENS 2010 registieren, auch wenn sie nur am Workshop selbst teilnehmen möchten. Der Zusatzbeitrag für den Workshop beträgt 5 Euro.

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